Öffentliches Podium zur Wahl eines Ersatzmitglieds im Gemeinderat Uttwil
19.02.2026 Politik, UttwilVeit Bühler, 35 und Anja Frei, 22, stellen sich für die Wahl als Ersatzmitglied im Gemeinderat Uttwil bis zum Ende der Amtsperiode 2027 zur Verfügung. Der Präsident des Gemeindevereins Uttwil, Joey Geering, befragte die beiden zu ihrer Motivation, dem Bezug zu Uttwil, ihren Visionen für die Gemeinde usw. Über sechzig Uttwilerinnen und Uttwiler waren zur Podiumsdiskussion in der Mehrzweckhalle gekommen und beteiligten sich rege an der Fragerunde.
Der in Uttwil aufgewachsene Fotograf, Geschäftsmann und ausgebildete Arbeitsagoge Veit Bühler sagte, er fühle sich durch und durch als Uttwiler. Als junger Vater habe sich sein Leben stark verändert. Er wolle sich stärker in die Gemeinde einbringen, damit Uttwil auch für die kommende Generation noch so lebenswert sei wie jetzt. Als Feuerwehroffizier liege ihm das Vereinsleben am Herzen, auch dasjenige von anderen Vereinen. Als Ressort sähe er für sich am ehesten Landwirtschaft und Umwelt. Durch seine bäuerlichen Schwiegereltern sei er nahe am Puls. Als Fischer nehme er die Umweltprobleme auch bei den Gewässern wahr. Jemand wollte wissen, woher er die Zeit für ein Amt im Gemeinderat nehme. Er habe bis vor der beruflichen Umstellung zehn Mitarbeiter gehabt und jetzt komme ihm die Belastung dagegen gering vor, entgegnete der robust und energiegeladen wirkende Kandidat.
Politik am Familientisch
Daneben wirkte Anja Frei eher zierlich. Doch auch sie habe sich früh durchzusetzen gelernt als Jüngste von sieben Geschwistern und in der Ausbildung zur Schreinerin. Politik sei am Familientisch daheim schon immer ein Thema gewesen. Als Vorstandsmitglied der jungen SVP Thurgau und als Leiterin von Kinderprogrammen in der Kirche und im Skilager engagierte und engagiert sie sich in der Gesellschaft, vor allem in der Jugend. Sie wolle gerne etwas bewegen, Verantwortung übernehmen nicht nur kritisieren. In Uttwil gefalle ihr die gute Infrastruktur mit der Seedorfpraxis, dem Volg, der Bäckerei und dem Steg am See.
Beim Apéro wurde intensiv weiterdiskutiert.
Trudi Krieg

