Augenblick mal!
26.02.2026 Kolumnen, RomanshornNoch im vergangenen Jahr war zu einem besonderen Anlass eingeladen worden: Unter dem Namen «solithur» kamen zahlreiche Romanshorner/-innen zusammen, die sich freiwillig vor Ort engagieren. Sehr schnell wurde klar – und das ist eigentlich nichts Neues: Vieles, sehr vieles wird gemacht für das Gemeinwohl, dafür, dass die Stadt funktioniert. Zum Beispiel: Nationenfest, Kulturtage, Lenz, Roxy, Talenticum, Umweltkonferenz, Rotkreuzfahrdienst, Mittagstische, Basar, Leuchtturmpreis, «Tischlein deck dich», Kleidertausch, Dankesanlässe, Trainer/ Trainerinnen in den Sportvereinen, Päckliaktion, sozialer Flohmarkt, Kinderbaustelle, Spielstrasse, Ferienpass und noch viel mehr…
Was es noch braucht? Mehr Finanzen? Mehr Wertschätzung? Mehr Vernetzung? Auch darüber wurde und muss geredet werden. Sicher ist: Es sind viele, die sich für das Gemeinsame einsetzen. Das gib und vermittelt Hoffnung in diesen Krisenzeiten – genauso wie das laufende Projekt «aufleben»: Es ist ein schweizweites Projekt des Vereins «Biodiversität. Jetzt!». Auch hier konnten Sträucher bestellt werden, die gegen Ende des Monats beim Werkhof abgeholt werden können. Das hilft der einheimischen Flora und Fauna und wertet städtischen und privaten Raum wesentlich auf.
Auch der Bahnhofplatz ist ein Zeichen dafür, was unbestritten gut läuft, in der Schweiz und bei uns: Der öffentliche Verkehr ist ein Erfolgsmodell und wird es bleiben: Die Pünktlichkeit der Züge und Busse ist bis nach Romanshorn überragend. Der Bahnhofplatz wird aufgewertet, das Bahnhofsgebäude saniert. Und dazu gehört auch der erste Elektrobus der Oberthurgauer Busbetriebe.
In diesem Zusammenhang: Haben Sie gewusst, dass die Hugelshofer Logistik in Frauenfeld 75 Elektro-LKWs betreibt und den CO2-Ausstoss um 4000 Tonnen pro Jahr reduziert hat? Und dass bereits ein Bus der Oberthurgauer Busbetriebe elektrisch unterwegs ist?
Zu guter Letzt: All dies hat auch zu tun mit der Präambel der Bundesverfassung, wo es heisst:
«Die Stärke eines Staates misst sich am Wohl der Schwächeren.»
Markus Bösch
