Empathisch, schnell, kostenbewusst

  26.03.2026 Kolumnen, Uttwil

Die Katastrophe von Crans Montana hat alle aufgeschreckt. Auch die Gemeinde Uttwil. Empathisch bekundete sie mit einer kleinen Gedenkstelle vor dem Eingang zum Gemeindehaus die Anteilnahme mit den betroffenen Menschen und Familien. Ein ehrliches Zeichen der Anteilnahme von allen, fernab am Bodensee Wohnenden.

Schnell ging Uttwil betreffend Brandschutz zur Sache. Es brauchte kaum eine Woche, bis die Vereine mit einem dicken Bündel Brandschutzvorschriften bedient wurden. Fortan müssten diese bei der Benützung der Mehrzweckhalle eingehalten werden. Eine Betriebsbewilligung und eine Raumabnahme vor Veranstaltungen seien zudem notwendig.

Grosses Zittern beim ersten Organisator im Januar. Sind für die Fluchtwege die 1,2 Meter Abstand an den Seitenwänden und die 1,4 Meter zwischen den Tischen überhaupt einzuhalten? Hat es genügend Fluchtwege. Grosses Aufschnaufen. Es hat in der MZH genügend Fluchtwege, die Abstände zwischen Tischen und Aussenwänden können zentimetergenau eingehalten werden. Zufall oder Vorsehung? Die alten Uttwiler kannten diese Brandschutzvorgaben vor hundert Jahren noch nicht, machten es aber genau richtig.

Nun galt es, die Hallenabnahme abzuwarten. Hier zeigte sich, dass Uttwil auch sehr kostenbewusst umgehen kann. Der zuständige Bauchef musste sich bei der Vermassung der Halle mit einem mickrigen 1-Meter-Klappmeter abmühen. Zur Steigerung der Arbeitseffizienz schlägt die Lachmöwe der Gemeindebehörde vor, für das nächste Budget – oder allenfalls den Finanzplan − die Anschaffung eines praktischen Doppelmeters oder gar eines Messbandes einzuplanen.

Die Lachmöwe


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