Christbäume fliegen durch die Luft
08.01.2026 Kultur&Natur, RomanshornChristbäume durch die Luft werfen können nicht nur die Nachkommen der Wikinger im Hohen Norden. Nein, das können auch die Menschen im Oberthurgau. Am Sonntag, 4. Januar, begann um 14 Uhr das Christbaumwerfen im Hafenareal von Romanshorn – bereits das dritte Mal.
Strahlender Sonnenschein lockte trotz der grossen Kälte viele Leute an den See. An den Kiwanis-Ständen wärmten sich etliche bei Glühwein, Bratwurst oder Kuchen auf. Remo Bischof vom Gewerbeverein forderte den ersten Teilnehmer zum Werfen auf. Es gab verschiedene Kategorien: Bäume unter und über 1,50 Meter und für Kinder Adventskränze.
Reto Segmüller, Präsident des Gewerbevereins Romanshorn und Umgebung, verriet: «Die Idee zum Christbaumwerfen war eigentlich ein Jux.» Aber der Jux fand Anklang und wurde schon bald in die Tat umgesetzt.
Rund 700 Besucherinnen und Besucher bewiesen, dass es eine gute Idee war. Männer und Frauen jeden Alters kamen mit ihren abgeschmückten Christbäumen, stemmten sie in die Luft und warfen. «Die Bäume sind viel schwerer als man denkt. Gar nicht so einfach, sie zu werfen», sagte der Gewinner vom letzten Jahr, der doch recht stark aussieht. Dieses Jahr ist er von Christian Stübi, der 7,20 Meter warf, übertroffen worden. Bei den kleineren Bäumen hat Maria Willener gewonnen.
Sehr viel Spass machte das Werfen auch den Kindern. Unglaublich viele Mädchen und Buben machten mit; die Kleinste erst einjährig. Bei den grösseren Kindern gewann Julius Hertel, bei den kleineren Koan Erdem. Alle waren happy und freuten sich über diesen Ausklang der Weihnachtsferien. Die Bäume werden danach fachgerecht entsorgt.
Elisabeth Fry








