«Häsch gwüsst…»

  16.04.2026 Wirtschaft, Romanshorn

…, dass die Oberfläche der Hülle der Traglufthalle des Winterwassers eine Fläche von 760 Quadratmetern umfasst und beim Rückbau der Halle in rund 700 Mann-Stunden 500 Schalttafeln und Gerüstbretter, 180 Pontons, 770 Röhrli, 400 Bodenverschraubplatten, 3000 Schraubverbindungen gelöst, demontiert, entfernt, kontrolliert, gereinigt und deponiert werden?
 


Die Bilder sind im zeitlichen Abbau-Verlauf entstanden. Fotos: Markus Bösch


«Nur möglich dank euch allen!»
Eine Woche nach Ostern ist nichts mehr zu sehen, vom Winterwasser: Gegen 25 Helfer haben während einer Woche Hand angelegt: «Ohne euch ist das alles unmöglich», sagt Hanspeter Gross stolz.

Am ersten Rückbautag sind Holzbalken und Werkzeug bereit gelegt, Arbeitspläne gemacht und die Vorfreude da: Für den einen der 25 Freiwilligen ist es die sinnvolle Arbeit, für den andern die coole Truppe und Hans Maurer sagt: «Es ist einfach eine gute Energie, die spürbar ist.»

Der Jüngste vor Ort zählt grade mal 20 Jahre, der Älteste 76 Jahre und alle sind sie überzeugt: «Ein Mann ist kein Mann, es braucht ein Team, um diesen Abbau (und im Herbst dann den Wiederaufbau) händeln zu können.»
 

Der Rückbau
500 Schalttafeln und Gerüstbretter, 180 Pontons, 770 Röhrli, 400 Bodenverschraubplatten, 3000 Schraubverbindungen: 
Am ersten Tag beginnt es mit der Demontage der Lampenträger, dem Rückbau der Lüftungskanäle, der Vormontage der Gerüstbretter für die Pontons.

Am nächsten Tag folgt der Holzboden, ein grosser Teil der Halle wird abgelassen, die Bodenverschraubungen demontiert und die Röhrli an und in den Hallenfolien entfernt. Dann werden die Folien gelöst, kontrolliert und wenn nötig geschweisst. Die Folien werden per Traktor auf die Wiese gezogen, zusammengefaltet und auf Paletten deponiert. Nach dem Stapeln der Pontone, wird das letzte Wasser abgelassen.
 


Grosse Unterstützung
«Dank all unserer Netzwerke ist es in den vergangenen Jahren gelungen, Unternehmen gleich wie Privatpersonen für unsere Sache zu gewinnen. So werden wir mit schwerem Gerät (wie Traktor, Stapler und Weiterem) ganz wesentlich unterstützt», erklärt Hanspeter Gross. Er ist Präsident der Genossenschaft «Winterwasser» und vor Ort der Organisator, der alles und jeden im Blick hat.

Und noch einmal einige beeindruckende Zahlen: Die Winterwasser-Halle wird gebildet und zusammengefügt aus neun Kunststoff-Bahnen, die etwa 1100 m2 Fläche beinhalten. Für die ganze Konstruktion und Lampenträger braucht es etwa 80 m3 Stahl. Für die Lüftung, Notausgänge und Garderoben sind zehn Container nötig.

Und schliesslich: Auch in diesem Frühjahr werden es gegen 700 Arbeitsstunden gewesen sein, die die «Winterwasser-Begeisterten» mit Effort eingesetzt haben. Und vielleicht werden im Herbst zusätzliche und neue Kräfte mit dabei sein.

Markus Bösch


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