«Anderer Lebensraum für Mocmoc»

  02.12.2021 Leserbriefe

Eigentlich wollte ich mich nie mehr öffentlich äussern zum genannten Streitobjekt. Nun liefert aber der im letzten «Seeblick» auf Seite 20 präsentierte Text eine ideale Ausgangslage für einen pointierten, lösungsorientierten Leserbrief. Ich meine: Wenn man bald über eine Neugestaltung unseres Bahnhofplatzes diskutiert, darf die Plastikente auf diesem Platz kein Tabu sein. Die präsentierte Idee für eine Wiederverwendung unter dem Titel «Ein artgerechter Lebenstraum für Mocmoc» wirkt aus meiner Sicht sehr versöhnlich zwischen den Leuten, welche meinen, es handle sich hier um ein wertvolles Kunstobjekt und jenen, die dahinter ein Symbol fürs Verbreiten von Unwahrheiten durch unsere Behörden sehen. Wer noch glaubt, die seinerzeitig präsentierten Kosten von etwa 50ʼ000 Fr. für eine Verschiebung seien korrekt gewesen, soll einmal auf den blechernen «Steinsockel» klopfen und zudem überlegen, wie gross der Aufwand wäre, um die «Verankerung» abzutrennen. Man käme noch billiger zu einer Lösung, wenn man «unsere» Ente nicht meistens abgetaucht liesse. Man könnte sie am genannten Ort auch dauernd schwimmen lassen oder am Ufer platzieren.

Ernst Johner, Aaheggstrasse 5, Romanshorn

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