Beeinträchtigte Mitmenschen sichtbarer machen

  14.05.2026 Brennpunkt, Uttwil , Romanshorn

Am Dienstag, 5. Mai, wurde nach längerer Planungszeit der Verein Behindertenkonferenz Thurgau (Beko) gegründet. Zur Gründungsversammlung in Amriswil haben sich bereits 45 Personen als Mitglieder eingeschrieben. Zum ersten Präsidenten ist der Uttwiler Roger Lieberherr gewählt worden, Daniel Wapp aus Romanshorn in den Vorstand.

Knapp 60 Personen nahmen an der Gründungsversammlung teil. «Wir hofften, dass etwa 30 Personen mit dabei sein werden. Mit jedem Tag kamen aber mehr Anmeldungen rein», sagt Roger Lieberherr erfreut; er wurde zum ersten Vereinspräsidenten gewählt. Hansueli Salzmann (Geschäftsstellenleiter Procap St. Gallen-Appenzell-Thurgau) amtete als Tagespräsident und führte durch die Traktanden.

Beko Thurgau – für was genau?
Der Verein Beko TG gilt als religiös und politisch neutral und verfolgt ausschliesslich gemeinnützige Zwecke. So setzt er sich für die Förderung der Interessen von Menschen mit Beeinträchtigung ein, engagiert sich für deren gleichberechtigte Teilhabe und Inklusion in der Gesellschaft. Zudem unterstützt er aktiv die Förderung deren Rechte und um die Inklusion in allen gesellschaftlichen Bereichen zu gewährleisten. «Der Verein arbeitet eng mit anderen Organisationen und Institutionen zusammen, um die Anliegen und Bedürfnisse von beeinträchtigten Menschen zu vertreten», sagt Lieberherr.

Es gibt bereits etliche Ideen, wie das Wirken des Vereins sichtbare Impulse setzen kann: Etwa die Anpassung von Halteknöpfen an Bahnhöfen oder die Sicherstellung von geeigneten Hilfsmitteln in Schwimmbädern.

Redaktion / Christoph Heer


Image Title

1/10

Möchten Sie weiterlesen?

Ja. Ich bin Abonnent.

Haben Sie noch kein Konto? Registrieren Sie sich hier

Ja. Ich benötige ein Abo.

Abo Angebote