Budget genehmigt, Diskussion um Projekte auf Friedhöfen

  22.01.2026 Kirchen, Salmsach, Romanshorn

55 Kirchbürger stimmten dem Budget und dem Steuerfuss (25 %) der Evangelischen Kirchgemeinde Romanshorn-Salmsach zu, ebenso der formalen Aufstockung der Stellenprozente auf 300 %. Diskutiert wurde über Projekte auf den Friedhöfen. Stefan Maag wurde offiziell als Diakon gewählt.

Das Budget 2026 rechnet mit einem Defizit von 128’600 Franken. 55 von 58 sagten Ja dazu, ebenso zum bisherigen Steuerfuss von 25 %. Diskutiert wurde auch um neue Stühle im Kirchgemeindehaus und die Finanzplanung für die kommenden Jahre, in der auch verschiedene Sanierungen bei und in Liegenschaften angedacht sind. Präsidentin Jeannette Tobler führte durch die Versammlung am Montagabend.

Gewählt
Für die kommende Amtsperiode wurden die bisherigen Synodalen Daniel Engeli, Oliver Kopeinig, Judith Müller-Keller und Walter Scherrer wiedergewählt. Mit der Ordination im vergangenen Jahr war Stefan Maag als Diakon wählbar. Mit 38 Stimmen wurde er so bestätigt. Sein Einsetzungsgottesdienst findet am 14. März statt.

Des Weiteren wurde der Antrag der Behörde zum Stellenumfang im Seelsorgeteam mit 55 Ja angenommen: Für eine notwendige Flexibilität beträgt der künftige Stellenumfang der Pfarr-und Diakonatsstellen 300 %.

Friedhöfe und ihre Projekte
Das Gespräch mit der Stadt für eine angepasste Leistungsvereinbarung bezüglich Friedhof und des damit verbundenen Reglements ist im Gang, ebenso die Sanierung des kleinen Werkhofs im Friedhof Romanshorn.

Zum geplanten Gemeinschaftsgrab in Salmsach wurde ein Antrag auf eine Etappierung gestellt: Nach eingehender Diskussion über Grösse, Zusatzkosten, eventueller Neuausschreibung wurde der Antrag grossmehrheitlich abgelehnt. Ebenso erging es dem Ansinnen, einen etwa 20 Meter langen Kiesweg auf dem Friedhof Romanshorn wieder herzustellen (44 sagten dazu Nein).

Abschliessend wurde über erfolgreiche Veranstaltungen informiert: Die Weihnachtsaktion ergab 10’827 Franken, der Adventsbasar einen Erlös von 16’200 Franken und bei der Weihnachtspäckli-Aktion kamen 624 Pakete zusammen.

Markus Bösch


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