Cineastische Perle der Stadt

  26.03.2026 Kultur&Natur, Romanshorn

Knapp 15’000 Gäste haben das Kino Roxy bei 387 Vorstellungen 2025 besucht. An der Jahresversammlung des Vereins Feines Kino wurden Paul van Hoef und Erika Wüst verabschiedet und Stefan Hässig und Stefan Ribler neu in den Vorstand gewählt.

Das «Roxy» bleibt auf Erfolgskurs – das zeigte sich einmal mehr an der Jahresversammlung. Präsidentin Margaritha Winter und Danilo Clematide (Vorstand) konnten durchwegs positive Zahlen präsentieren: «Mit dem Gespür für sorgfältig ausgewählte Filme und einer vielfältigen Mischung von Sonderveranstaltungen sind die Zuschauerzahlen gestiegen. Insgesamt besuchten 14’936 Gäste das ‹Roxy›, dabei waren mit ‹Hölde›, ‹Friedas Fall›, ‹Hallo Betty› und ‹Heldin› vier Schweizer Produktionen die bestbesuchten Filme.»

100 und 25 Jahre
Gleichzeitig wurde auf zwei Jubiläen zurückgeschaut: Zum einen liessen sich schichte des Kinos mitnehmen. Daselbst war das Kino als kultureller Anker und ein Ort voller Geschichten bezeichnet worden.

Und anderseits standen – auch an der GV − Andrea Röst und Clara Mathis im Fokus. Sie hatten 2001 die IG feines Kino ins Leben gerufen, ein damals visionäres Projekt – das sich zum heutigen Kino Roxy weiterentwickelt hat, mithin einer «Perle der Stadt Romanshorn für die ganze Region». Mit Einsatz und Idealismus wurden die Menschen begeistert und konnten für das Projekt gewonnen werden.

Paul van Hoef (nach 18 Jahren!) und Erika Wüst wurden aus dem Vorstand verabschiedet. Ihre Nachfolge treten Stefan Hässig und Stefan Ribler an. Margaritha Winter, Clara Mathis, Danilo Clematide und Regula Fischer wurden bestätigt.

Engagement bringt hohe Zahlen
Erfreulich ist der Zuwachs von 32 Mitgliedern, damit zählt der Verein jetzt 1165 Mitglieder. Und 48 freiwillig Mitarbeitende tragen mit ihrer Arbeitsleistung von 6517 Stunden ihren Teil bei zu einem positiven Rechnungsabschluss, den Erika Wüst vorstellte: «Bei einem Ertrag von 420’962 Franken und Ausgaben von 400’000 Franken schliessen wir mit einem Plus von 20'889 Franken. Das Budget fürs laufende Jahr rechnet mit 6400 Franken Defizit.»

Markus Bösch


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