Gestaltungspläne Schützengasse und Stadthaus liegen vor

  09.04.2026 Politik, Romanshorn

Bis zum 30. April kann die Bevölkerung zu den Gestaltungsplänen «Schützengasse» und «Stadthaus» mitwirken. Im Anschluss daran werden die Baugesuche eingereicht.

Es geht um die Stärkung des Zentrums: Vor gut einer Woche wurden die Gestaltungspläne «Schützengasse» und «Stadthaus» vorgestellt. Nach einem Studienprojekt für das erste Projekt und Workshops, Projektwettbewerb und Baukreditabstimmung für das zweite, stellten Stadtrat und Architekten/Architektinnen die Pläne vor.

«Wir wollen damit das Zentrum stärken und städtebauliche Akzente setzen: Es werden 79 Wohnungen in verschiedenen Grössen entstehen, die Erdgeschosse sollen belebt werden. Und mit dem grünen Innenhof schaffen wir eine ebensolche Oase in der Innenstadt», erklärte die Architektin Regula Harder zum Projekt «Schützengasse». Auf entsprechende Fragen aus dem Publikum sagte sie, dass die Schützengasse weiterhin öffentlich benutzbar bleibe für den Fuss- und Veloverkehr. Eine Weiterentwicklung des jetzigen Maron-Gebäudes (statt eines Neubaus) wäre hingegen zu schwierig gewesen.

Identitätsstiftend
Die unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten im Stadthaus (Stichwort Stadtforum, Sitzungszimmer) waren bereits bei der seinerzeitigen Baukreditabstimmung im Herbst vorgestellt worden. Noch einmal hingewiesen wurde auf den geplanten Stadtplatz, der «auch mit der Baumhalle dannzumal zu einem Aufenthaltsort werden soll». Thematisiert wurden noch einmal Parkierungsmöglichkeiten, (nahe) Tiefgaragen und die eventuellen Möglichkeiten von überdachten Veloabstellplätzen.

Die Mitwirkung sei offen bis zum 30. April (mitwirken-romanshorn.ch), so Roger Martin, im Juli rechne man mit der Einreichung der Pläne zur Genehmigung: «Baubeginn ist dann 2028 und der frühestmögliche Bezug etwa 2030.»

Markus Bösch


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