Kanton Thurgau sagt dreimal Ja
15.06.2026 Politik, Romanshorn, Salmsach, UttwilDie Stimmberechtigten des Kantons Thurgau sagen Ja zur Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» und Ja zur Änderung des Bundesgesetzes über den zivilen Ersatzdienst (Zivildienstgesetz). Auf kantonaler Ebene stimmen sie der Änderung der Kantonsverfassung zur Anpassung der Finanzkompetenzen zu.
59’219 Thurgauer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben sich mit einem Ja-Stimmenanteil von 55,4 Prozent für die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» ausgesprochen. 47’772 (44,6%) Personen sagten Nein zur Initiative. Die Stimmbeteiligung lag bei 59,9 Prozent. Zur Änderung des Bundesgesetzes über den zivilen Ersatzdienst (Zivildienstgesetz) sagten 62’728 (60,1%) Stimmberechtigte Ja. 41’588 (39,9 %) sagten Nein. Die Stimmbeteiligung lag bei 58,9 Prozent.
Auf kantonaler Ebene nahmen sie die Änderung der Kantonsverfassung zur Anpassung der Finanzkompetenzen mit 50’615 (57,0 %) Ja-Stimmen an. 38'098 (43,0%) Personen lehnten die Initiative ab.
Die Stimmbeteiligung lag bei 52,5 Prozent.
Regierungspräsident Urs Martin äusserte sich zufrieden über die Annahme der Verfassungsänderung: «Die Anpassung der Finanzkompetenzen ist zeitgemäss. Ich bin erfreut über das Resultat.»
Staatskanzlei des Kantons Thurgau
So wurde in Romanshorn abgestimmt:
«Keine 10-Millionen-Schweiz!»
Ja Nein Stimmbet. %
1808 1822 57,45
Zivildienstgesetz, ZDG
1989 1557 56,52
Änderung der Kantonsverfassung zur Anpassung der Finanzkompetenzen
1830 1382 52,22
So wurde in Salmsach abgestimmt:
«Keine 10-Millionen-Schweiz!»
Ja Nein Stimmbet. %
273 183 53,59
Zivildienstgesetz, ZDG
228 215 52,45
Änderung der Kantonsverfassung zur Anpassung der Finanzkompetenzen
214 185 48,35
So wurde in Uttwil abgestimmt:
«Keine 10-Millionen-Schweiz!»
Ja Nein Stimmbet. %
484 354 67,75
Zivildienstgesetz, ZDG
521 303 66,96
Änderung der Kantonsverfassung zur Anpassung der Finanzkompetenzen
395 342 60,63
Redaktion