Leinen los für «Upper Thurgau»
29.10.2026 Wirtschaft, RomanshornAm 23. Oberthurgauer Wirtschaftsmeeting in Romanshorn wurde mit «Upper Thurgau» eine neue Initiative lanciert. Das Ziel? Zusammen meistern, was alleine kaum möglich ist.
Der erste Teil der Veranstaltung fand im Hafen auf den Schiffen MS Säntis und MS St. Gallen statt. Vorgängig konnten sich die Teilnehmenden für ein Thema anmelden.
Grosses Interesse und Mitgestaltung
Es standen die Themen «Talents, Netzwerk und Innovation» zur Auswahl. Durch das Forum «Talents» führte Sarah Bischof, Vorstandsmitglied Arbeitgeber Arbon und Schulleiterin Horn, die Interessen von Schule und Wirtschaft zusammen. So wurde aufgezeigt, welche Programme schon bestehen und wo noch Potenzial ist. Es zeigte sich: Der Austausch zwischen Schule und Firmen ist wichtig. «Die Hemmschwelle bei Jugendlichen ist gross, auf eine Firma zuzugehen. Angebote sind beiderseits da, nur müssen sie noch bekannter gemacht werden», so Bischof.
Fortsetzung im Kornhaus
Anschliessend versammelten sich die drei Gruppen im Kornhaus. Andrea Roth, Präsident Arbeitgebervereinigung Region Romanshorn (AVR), konnte über 130 Personen aus der Region begrüssen. Roger Martin, Stadtpräsident Romanshorn und Präsident Region Oberthurgau, betonte die starke Wirtschaft in der Region. «Mit ‹Upper Thurgau› will die Wirtschaft und das Gewerbe mehr erreichen.» Christian Sallmann, Vizepräsident Industrie und Handelskammer (IHK) Thurgau, unterstrich die innovative Region und die starken KMUs.
Dasselbe Ziel vor Augen
In der anschliessenden Podiumsdiskussion unter der Leitung von Jérôme Müggler, Direktor IHK Thurgau, zeigten Unternehmer aus verschiedenen Sparten auf, wo der Schuh drückt und was gut läuft. Eines haben sie gemeinsam: Sie glauben an den Wirtschaftsstandort Thurgau.
Der Präsident von «Upper Thurgau», Kevin Länzlinger, schloss die Veranstaltung mit den Worten: «‹Upper Thurgau› bringt einen Mehrwert. Er soll die Verbindung untereinander stärken und der ganzen Region nützen. So können wir als Wirtschaftsraum mehr erreichen als jeder für sich allein.»
Beim abschliessenden Stehlunch wurde die Initiative lebhaft diskutiert und positiv aufgenommen. Jetzt liegt es an den Unternehmen, die Plattform zu nutzen und sich einzubringen.
Hansjürg Oesch
















