Mit Tanz und Rhythmus in den Blasmusikabend

  12.03.2026 Kultur&Natur, Salmsach, Romanshorn

Mit seinem Unterhaltungskonzert «Tänze der Welt» hat der Musikverein Romanshorn seine zahlreichen Fans am Samstagabend begeistert. Genauso wie die Jungendmusik im Vorfeld.

Musik erzählt Geschichten, weckt Emotionen und verbindet – und dies macht jedes Genre möglich, denn «ohne Musik ist alles nichts»: Wie gewohnt haben Jugendmusik und Musikverein zum gemeinsamen Abend in die Salmsacher Bergliturnhalle eingeladen. Unter anderem mit «Aladin» und einem Abba-Medley stimmte die Jugendmusik unter der Leitung von Simon Roettig in einen langen Konzertabend ein und holte die ersten Begeisterungsstürme ab. Wie ansteckend das gemeinsame Musizieren wirkt, zeigten dann all jene, die ihre Uniform wechselten, um im Anschluss bei den «Älteren» gleich weiterzuspielen. An dieser Stelle sei angemerkt, dass diese «Liebe zur Blasmusik» oft lange anhält, wie zum Beispiel bei Sigi Schnider, der im Verlauf des Konzertabends für seine 60-jährige Karriere als Blasmusiker geehrt wurde.

Präzis und unterhaltsam
Angesagt worden war eine Reise um die Welt, zumindest in klanglicher Hinsicht: Unter der Leitung von Guillermo Casillas erzählte der Musikverein Geschichten zumeist von Liebespaaren, mal bekannt aus Filmen und auch aus der Klassik. Mit einem entsprechend arrangierten Medley aus «Schwanensee» zeigten die Musikanten sehr schön ihre tänzerischvielfältigen Qualitäten, genauso präzis und unterhaltsam spielten sie auch bei «La Boda de Luis Alonso» und beim Stück «West Side Story». Mit viel Gefühl für pulsierende Rhythmen erklangen Melodien wie «Sway», «Mambo No. 5» und auch die Tangos. Besonders gefällig und elegant auch dann, wenn bei fast jeder Komposition einzelne Instrumente und Register zu Soloeinsätzen kamen.
Und schliesslich wusste Stöff Sutter mit gewohnt witzig-überraschenden Anekdoten Fäden von Tanz zu Melodie zu spinnen, die Musik mit eigenen Versen sozusagen auszuschmücken. Insgesamt und eigentlich wie gewohnt durften sich die zahlreichen Besucherinnen und Besucher ganz einfach nur zurücklehnen und geniessen.

Markus Bösch


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