Musikalische Sternstunden und Genuss am See
24.09.2026 Wirtschaft, RomanshornDie Kultur-Bühne im Restaurant Panem in Romanshorn hat sich zum Publikumsliebling entwickelt. Das innovative Format ist ein voller Erfolg, bilanziert Geschäftsführer Moez Ouerfelli stolz. Seit über zwei Jahrzehnten steht das Panem weit über die Region hinaus für hochkarätige Live-Acts und musikalische Sternstunden am See. Man darf gespannt sein, welche frischen Akzente und Überraschungen der kreative Gastgeber für die neue Saison bereithält.
Der «Seeblick» hat sich mit Gastgeber Moez Ouerfelli unterhalten.
Moez Ouerfelli, der allgemeine «Tenor» zur Panem Kultur-Bühne (vormals Friday Night Music) ist seit Jahren hervorragend. Wie war die Resonanz der Gäste rückblickend auf die letzte Saison, und was macht die Atmosphäre hier so einzigartig?
Moez Ouerfelli: Unsere Gäste lieben die musikalische Vielfalt, die Abwechslung auf der Panem Kultur-Bühne. Sie sind jedes Mal aufs Neue begeistert von diesem bunten Mix aus lokalen Talenten und Bands, die von Winterthur bis Zürich zu uns reisen, sogar aus dem Tessin. Wir spüren deutlich, dass der Ruf der Kultur-Bühne weit über die Region hinausreicht – und die ganze Ostschweiz findet den Weg zu uns, um die Live-Auftritte zu erleben. Und die Atmosphäre im Panem.
In Sachen Programmstruktur werden die Gäste in einem dichten, hochkarätigen «Takt» mit auserlesenen Klangjuwelen verwöhnt. Welche konzeptionellen Neuerungen oder Feinabstimmungen erwarten die Besucher auf der Kultur-Bühne in der Saison 2026/27?
Sie können hochkarätige Bands erwarten. Wir bringen echte Perlen auf die Bühne – brillante Acts, auch solche, die in der Ostschweiz vielleicht noch unentdeckt, aber absolut grossartig sind. Glanzpunkte sind sicher die fantastische Christina Jaccard mit ihrer Band oder Egidio Juke Ingala and The Jacknives, auch die grossartige Justina Lee Brown. Mit «Los Grecos» (Interpretationen internationaler Hits, Oldies, Pop) und «Trybjoot» (Interpretationen von Rockjuwelen der Legenden Bruce Springsteen, Bob Dylan und BAP) stehen am 23. und 24. Oktober, im Rahmen der Romanshorner Kulturtage, besondere Konzertabende auf dem Programm. Weil wir diese Saison ein sehr hohes Niveau bieten, ist der Eintritt um bescheidene fünf Franken erhöht worden. Jeder Rappen fliesst in die Qualität der Live-Musik, und das spürt das Publikum auch.
Ein Blick auf die Agenda zeigt das bewährte Zusammenspiel aus hochklassigen Jazz- und Blues-Klängen. Nach welchen Kriterien werden die Bands ausgewählt, um dem Publikum wieder Glanzmomentezubieten?
Mit der Zeit kristallisierte sich heraus, was das Publikum mag. Und in der Musik-Szene spricht es sich herum, welchen Stellenwert die Kultur-Bühne heute hat. Viele Musiker fragen bei mir an (fast täglich erhalte ich Mails), weil sie den speziellen Vibe unserer Bühne schätzen − sie hören herein, wie die Musik tönt. Die Bands, die schliesslich im Panem auftreten, sind einfach der absolute Wahnsinn. Das Programm steht bereits fest bis Ende August 2027. Wir fliegen sozusagen von den gemütlichen Themenabenden über die Kultur-Bühne bis hin zur legendären Sommerbühne, die nahtlos an die Kultur-Bühne anschliesst.
Die Kultur-Bühne vereint Kulturgenuss und kulinarisches Genuss-Erlebnis. Da ist sicher viel logistische und kreative Arbeit hinter den Kulissen nötig, damit am Konzertabend alles so harmonisch zusammenspielt?
Genau! Ein Fest für alle Sinne sind unsere Themenabende, an denen die Musik mit dem Essen verschmilzt. Die Kompositionen auf dem Teller harmonieren zur musikalischen Begleitung. Wie am 31. Oktober, da entführen wir unsere Gäste mit dem Candle-Light-Dinner «One Night in Paris» nach Frankreich. Sie können einen romantischen Abend wie in Paris erleben – mit Genuss, Romantik, musikalisch begleitet von Belinda del Porto. Auch Elvis «is back»! mit einer Rock’n’Roll-Party im Januar – die letzte war ein durchschlagender Erfolg!
Jedes Line-up hat seine ganz besonderen Nuancen. Auf welche künstlerischen «Solisten» oder ganz speziellen Highlights dürfen sich die Gäste im Panem in den kommenden Monaten besonders freuen?
Es ist fast unmöglich, einen einzelnen Favoriten zu nennen. Ob «Timebelle», «Tears for Beers», Seraroma, Peter Lenzin Band oder all die anderen: Ich kann wirklich jeden einzelnen Act von Herzen empfehlen. Jede Band und alle Solisten sind einzigartig und fantastisch.
Der ehemalige Zollpavillon ist offiziell als stilvolle «Aduana Tapas & Weinbar» eröffnet worden. Da «Aduana» aus dem Spanischen kommt, stellt sich die Frage: Darf man sich in dieser neuen Location künftig auch auf spanische Klänge oder gar aufs feurige Klackern von Kastagnetten freuen?
Es wird garantiert nicht langweilig. Einmal im Monat bringen wir spanisches Temperament ins Aduana – ob mit einer Salsa Night, einem feurigen Flamenco oder Tango. Die Gäste wird’s freuen.
Marianne Lüchinger
2026
Freitag, 25.09. Christina Jaccard «Lady Singt The Blues»
Samstag, 17.10. Egidio Juke Ingala and The Jacknives
Freitag, 23.10. Los Grecos
Samstag, 24.10. Trybjoot
Montag, 16.11. Justina Lee Brown
Freitag, 27.11. Timebelle
Freitag, 18.12. Malcom Green
2027
Samstag, 16.01. Tears for Beers
Freitag, 12.02. Peter Lenzin Band 10-Jahr-Jubiläum
Freitag, 26.02. Jo Carpenter Band
Freitag, 12.03. Jürgen Waidele & Friends
Samstag, 27.03. Journeys
Freitag, 16.04. Tcha Simmons TRIO
Freitag, 30.04. Sonset Band
Freitag, 14.05. Seraroma
Freitag, 28.05. Karl Frierson feat. Yasi Hofer
