Neue GLM-Spitze mit Lena Schönewald
29.10.2026 Kultur&Natur, RomanshornNach fünf Jahren ist Schluss ist für Paul Müller Schluss: Am Freitagabend, 23. Oktober, wurde Lena Schönewald zur neuen Präsidentin der GLM gewählt. Die «klangreich-Konzerte» erfreuen sich grosser Beliebtheit.
Sie ist Lehrerin, Leiterin der Romanshorner Singschule, leitet neu das schweizweite Kinder- und Jugendchorfestival – und seit einer Woche ist Lena Schönewald auch die neue Präsidentin der GLM (Gesellschaft für Literatur, Musik und Kunst): «Sie hat eine grosse Organisationsfähigkeit, ein Gespür für zwischenmenschliche Töne und mit ihrer Energie tut sie der GLM sicher gut», sagte Paul Müller an der Jahresversammlung der lokalen Kulturinstitution. Nach fünf Jahren wurde er als Präsident verabschiedet und seine Nachfolgerin mit Applaus gewählt.
Hohe Resonanz
Auch nach hundert Jahren sei die GLM leichten Fusses in der Zukunft unterwegs, so der scheidende Präsident in seinem letzten Jahresbericht: «Wir können uns von Konzert zu Konzert (der ‹klangreiche›-Reihe) über viel Resonanz, ein grosses und auch neues Publikumsinteresse freuen. Und wie in diesem Jahr werden wir auch künftig die Bibliothek mit Beiträgen für Lesungen für Erwachsene unterstützen.» Dass die GLM erfolgreich unterwegs ist, zeigten auch die finanziellen Kennzahlen: «Die Rechnung 2025/26 schloss mit einer schwarzen Null, bei einem Umsatz von 44’000 Franken, und auch das Budget wird nahezu ausgeglichen sein», so der Kassier Kurt Gubler.
Sechsmal «klangreich» in der Alten Kirche
Jens Stibal zeichnet für die Organisation und Durchführung der «klangreich»- Konzertreihe verantwortlich – und da gelingt es ihm immer wieder, überragende Künstlerinnen und Künstler und inspirierende Persönlichkeiten für einen Auftritt in Romanshorn zu gewinnen: «Vor einem Monat hatten wir mit dem wohl weltweit führenden Flamencogitarristen Grisha Goryachev begonnen. Und bereits am 8. November wird Jazz und World Music vom Feinsten mit Antonio Forcione und Band zu hören sein. Was mich besonders freut: Dieses (und auch weitere Anlässe) waren und sind sehr gut gebucht.»
Markus Bösch
