Thurgauer Sportpreis – nächste Ehrung am 5. Februar – Peter Lüscher erhielt ihn als Erster

  22.01.2026 Sport&Spiel, Uttwil , Salmsach, Romanshorn

Die Bevölkerung kann dabei sein, wenn am Donnerstag, 5. Februar, im Pentorama in Amriswil die Thurgauer Sportpreise 2026 verliehen werden. Eine schnelle Anmeldung ist empfehlenswert. Erinnerungen werden wach. Denn erster Preisträger in der 46-jährigen Geschichte der Thurgauer Sportauszeichnung war Peter Lüscher. Der gebürtige Romanshorner löste mit dem ersten Ski-Weltcup-Gesamtsieg eines Schweizers damals landesweite Begeisterung aus.

«Die Thurgauer Auszeichnung hängt nach wie vor in meinem Wohnzimmer», sagt Peter Lüscher. «Ehrungen nimmt man als aktiver Sportler gerne entgegen. Nach dem Karriereende gewinnen sie aber noch mehr an Bedeutung.» Er erinnere sich deshalb gerne an diese spezielle Ehrung im Thurgau, sagt der knapp 69-Jährige. Peter Lüscher war in jungen Jahren gleichzeitig auf mehreren Brettern zu Hause. Im Sommer nahm er an internationalen Wettkämpfen im Wasserskifahren teil. Im Winter machte der Romanshorner in der internationalen Skiwelt von sich reden. Mit dem Junioren-Europameistertitel im Wasserskifahren und den ersten internationalen Erfolgen im Skisport musste er sich im Alter von 19 Jahren jedoch entscheiden. «Die Perspektiven waren beim Wasserskifahren weniger gut, so war der Entscheid für mich schnell klar.»

Keine Ausnahme für Unterländer
Die Weichen hatte Peter Lüscher im Skiclub Romanshorn gestellt. Mit seinen grossen Zielen stiess er bald an seine Grenzen. Der Skiclub Arosa wäre naheliegend gewesen, da er zusammen mit seinen Eltern regelmässig in diesem Skigebiet seiner Leidenschaft frönte. «Man wollte dort jedoch keine Unterländer aufnehmen.» Gleiches habe sich bei seinen beiden talentierten Kindern in der Romandie wiederholt. Auch diese waren als Unterländer im Skiclub der nahe liegenden Tourismusregion nicht willkommen. Weder Talent, Ehrgeiz noch die früheren Erfolge ihrer Eltern – Mutter Fabienne Serrat war immerhin mehrfache Weltmeisterin – halfen.

Stenmark hatte das Nachsehen
Peter Lüscher selbst fand damals im Skiclub Speer Ebnat-Kappel seinen Verein. Im Jahr 1977 fuhr Peter Lüscher erstmals auf das Podest in einem Weltcuprennen, ein Jahr später gewann er das erste von sechs Weltcuprennen. Seine Paradedisziplin war der Slalom. Gleichzeitig erzielte er auch bei Abfahrten Spitzenplätze und galt somit in jener Zeit als stärkster Kombinierer. In der Saison 1979 gewann zwar der Schwede Ingemar Stenmark sämtliche Riesenslalom-Rennen. Jedoch in der Weltcup-Gesamtwertung hatte er gegen Peter Lüscher das Nachsehen.

Marie-Theres Brühwiler


Die nominierten Sportlerinnen und Sportler sowie Teams
Einzel:
Catherine Debrunner (Para Leichtathletik), Samuel Giger (Schwingen), Stefan Küng (Rad), Flavio Bucca (Schwimmen), Sarina Hitz (Schiessen), Alina Granwehr (Tennis), Marcel Schilling, (Special Olympics Snowboard), Joel Girrbach (Golf).
Teams: Volley Amriswil (Volleyball), SC Kreuzlingen (Wasserball), Floorball Thurgau (Unihockey), HC Thurgau (Eishockey), Linus Abicht/Pablo Rüegge (Segeln), STV Zihlschlacht (Turnen). Das Geheimnis, wer sich als Thurgauer Sportler oder Sportlerin des Jahres sowie als Team des Jahres 2026 feiern lassen darf, wird erst am 5. Februar gelüftet. Bereits fest steht, dass die jungen Seglerinnen Malena Rüegge (Altnau) und Liv Wicki (Romanshorn) als Newcomerinnen und Matthias Gredig (Frauenfeld) als Sportförderer geehrt werden.

Jetzt anmelden für die Sportpreis-Verleihung 2026
Die Bevölkerung kann an der Sportpreis-Verleihung vom Donnerstag, 5. Februar 2026, 18.30 Uhr, im Pentorama Amriswil dabei sein. Persönlich Anwesende nehmen automatisch an einem attraktiven Wettbewerb teil. Es winken Ski-Tageskarten und attraktive VIP-Packages. Die Gästezahl ist beschränkt. Eine rasche Anmeldung wird deshalb zwingend empfohlen: Link zur Anmeldung.

Moderiert wird der Traditionsanlass von Jann Billeter. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Thurgauer Soul-and-Blues-Sängerin Larissa Baumann mit ihrer Band.

 

QR-Code für die Anmeldung
Für die Bevölkerung sind noch Tickets für die Sportpreis-Verleihung verfügbar.
Die Platzzahl ist begrenzt, eine schnelle Anmeldung ist empfehlenswert.

 


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