Vandalismus und Trockenheit machen dem Wald zu schaffen!

  07.07.2026 Kultur&Natur, Romanshorn

Da ist es eine mächtige Fichte mit Verletzungen durch Beil und Feuer. Hier sind es zehnjährige Erlen, abgehackt einen Meter über dem Boden. Und dort finden sich weitere Nadelbäume, denen ein Teil der Rinde «mustermässig» entfernt worden ist: «An verschiedenen Orten im Romanshorner Wald und auch nahe Egnach sind mir in kurzer Zeit zahlreiche, beschädigte Bäume aufgefallen. Sie sind allesamt wirklich beeinträchtigt oder zerstört. Es ist mir unverständlich, dass man so mit Bäumen, mit lebendigen Organismen umgehen kann. Das ist aus meiner Sicht völlig unnötiger Vandalismus», so Förster Benjamin Suter auf einem Rundgang. «Darum geht meine Bitte auch an Spaziergänger und Velofahrer/-fahrerinnen, möglichst rasch Meldung an mich zu machen, wenn sie solcherlei sehen.»

Und ein zweites Thema macht ihm momentan ebenfalls Sorgen: «Die herrschende Trockenheit bedeutet auch für unseren Wald Stress pur. Bei manchen sehe ich bereits dürre Äste oder eine Krone, die sich lichtet. Auch die im Frühjahr gepflanzten Jungbäume haben Schwierigkeiten, noch genügend Wasser zu finden. Ich hoffe, dass Regen die Situation bald entschärft.»

Markus Bösch
 


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