Die Stadt Romanshorn nahm 2025 an einer Feldstudie gegen Littering teil. Sie
zeigt, dass Massnahmen vor Ort und Sensibilisierung die Abfallmenge um bis zu
einem Drittel deutlich senken können.
Diese Resultate stammen aus der "Grossen Schweizer Littering-Studie". Diese wird vom Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering IGSU gemeinsam mit der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW durchgeführt. Untersucht wurde während zehn Wochen, welche Massnahmen Littering am besten verhindern.
Massnahmen an drei Plätzen Neben Romanshorn nahmen Bern, Chavannes-près-Renens, Genf, Luzern, Olten, Regensdorf, Yverdon-les-Bains und Zürich teil. Die Experimente unterschieden zwischen situationsspezifischen Massnahmen und Sensibilisierung. In Romanshorn wurden im Seepark am Grillplatz beim Asco-Brunnen, bei der Wakepark-Anlage und beim Spielplatz Hydrel Massnahmen getroffen.
Eingesetzt wurden ein überdimensionierter Pfeil, der auf bestehende Abfallkübel hinwies, die Beschriftung der Kübel mit witzigen Sprüchen sowie Plakate zur Sensibilisierung.
Die Kombination mit unübersehbaren Hinweispfeilen und beschrifteten Kübeln erzielte Wirkung. Bild: Raphael Rohner
Erfreuliche nachhaltige Rückgänge Für die Studie wurden die Abfallmengen im Sommer 2025 vor Beginn der Massnahmen, während der Umsetzung und danach gemessen. In Romanshorn erzielten Abfallkübel mit Sprüchen den deutlichsten Rückgang, beim Wakepark zeitweise um rund die Hälfte. Grosse Pfeile führten beim Spielplatz zu einem Rückgang von 33% und beim Grillplatz zu 41%. Auch die beiden Plakate zeigten Wirkung, beim Spielplatz etwa mit einem Rückgang von 44%, beim Grillplatz immerhin noch um 7%. Erfreulich war auch die Nachhaltigkeit: Auch zwei Wochen nach Ende des Tests hielt der Effekt noch an.
Positives Echo der Bevölkerung Baulich umgesetzt wurden die Massnahmen in Romanshorn vom städtischen Werkhof. Die Mitarbeitenden seien während ihrer Arbeit immer wieder positiv darauf angesprochen worden, sagt Stadträtin Ursula Bernhardt, Ressortverantwortliche Energie und Umwelt.
Auch die Sensibilisierungsplakate führten zu einem Rückgang des Litterings. Bild: IGSU
Guter Ansatz für ein leidiges Thema Sie bewertet die Teilnahme und die Resultate als zukunftsführend: "Littering ist ein grosses gesellschaftliches Thema, gegen das auch Romanshorn seit Jahren kämpft. Die innovativen Methoden zeigen nun einen Weg, den wir weiterverfolgen wollen." Die nächsten Feldexperimente sind 2026 in "Verpflegungszonen rund um Take-Aways" geplant. 2027 folgen Tests entlang von Überlandstrassen.
Die Studie wurde mit Unterstützung des Bundesamts für Umwelt verfasst. Weitere Beiträge kamen von Städten, Organisationen und Kantonen, darunter dem Thurgau. Die Stadt Romanshorn unterstützte die Umsetzung der Feldexperimente vor Ort.
Die Stadt Romanshorn nahm 2025 an einer Feldstudie gegen Littering teil. Sie
zeigt, dass Massnahmen vor Ort und Sensibilisierung die Abfallmenge um bis zu
einem Drittel deutlich senken können.
Diese Resultate stammen aus der "Grossen Schweizer Littering-Studie". Diese wird vom Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering IGSU gemeinsam mit der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW durchgeführt. Untersucht wurde während zehn Wochen, welche Massnahmen Littering am besten verhindern.
Massnahmen an drei Plätzen Neben Romanshorn nahmen Bern, Chavannes-près-Renens, Genf, Luzern, Olten, Regensdorf, Yverdon-les-Bains und Zürich teil. Die Experimente unterschieden zwischen situationsspezifischen Massnahmen und Sensibilisierung. In Romanshorn wurden im Seepark am Grillplatz beim Asco-Brunnen, bei der Wakepark-Anlage und beim Spielplatz Hydrel Massnahmen getroffen.
Eingesetzt wurden ein überdimensionierter Pfeil, der auf bestehende Abfallkübel hinwies, die Beschriftung der Kübel mit witzigen Sprüchen sowie Plakate zur Sensibilisierung.
Die Kombination mit unübersehbaren Hinweispfeilen und beschrifteten Kübeln erzielte Wirkung. Bild: Raphael Rohner
Erfreuliche nachhaltige Rückgänge Für die Studie wurden die Abfallmengen im Sommer 2025 vor Beginn der Massnahmen, während der Umsetzung und danach gemessen. In Romanshorn erzielten Abfallkübel mit Sprüchen den deutlichsten Rückgang, beim Wakepark zeitweise um rund die Hälfte. Grosse Pfeile führten beim Spielplatz zu einem Rückgang von 33% und beim Grillplatz zu 41%. Auch die beiden Plakate zeigten Wirkung, beim Spielplatz etwa mit einem Rückgang von 44%, beim Grillplatz immerhin noch um 7%. Erfreulich war auch die Nachhaltigkeit: Auch zwei Wochen nach Ende des Tests hielt der Effekt noch an.
Positives Echo der Bevölkerung Baulich umgesetzt wurden die Massnahmen in Romanshorn vom städtischen Werkhof. Die Mitarbeitenden seien während ihrer Arbeit immer wieder positiv darauf angesprochen worden, sagt Stadträtin Ursula Bernhardt, Ressortverantwortliche Energie und Umwelt.
Auch die Sensibilisierungsplakate führten zu einem Rückgang des Litterings. Bild: IGSU
Guter Ansatz für ein leidiges Thema Sie bewertet die Teilnahme und die Resultate als zukunftsführend: "Littering ist ein grosses gesellschaftliches Thema, gegen das auch Romanshorn seit Jahren kämpft. Die innovativen Methoden zeigen nun einen Weg, den wir weiterverfolgen wollen." Die nächsten Feldexperimente sind 2026 in "Verpflegungszonen rund um Take-Aways" geplant. 2027 folgen Tests entlang von Überlandstrassen.
Die Studie wurde mit Unterstützung des Bundesamts für Umwelt verfasst. Weitere Beiträge kamen von Städten, Organisationen und Kantonen, darunter dem Thurgau. Die Stadt Romanshorn unterstützte die Umsetzung der Feldexperimente vor Ort.