Flüchtlingsgottesdienst mit Chor «mundo unido»

  02.07.2026 Kirchen, Salmsach, Romanshorn

«Akeko ofana» (Zulu) oder «Vem kann segla» (schwedisch) − zwei der Lieder, die der Chor «mundo unido» aus Wil im Gottesdienst am 21. Juni vortrug. Einmal jährlich wird das Thema von Flüchtlingen in einem Gottesdienst thematisiert. Diakon Daniel Gerber machte in der Predigt darauf aufmerksam, dass Migration ein weltweites Problem ist und an vielen Orten polarisiert. Als Christen sollten wir uns in Lebensfragen immer an Jesus Christus orientieren, wenn das möglich ist.

Er erinnerte daran, dass Jesus selbst ein Flüchtlingskind war. Denn die uns bekannte Weihnachts-Geschichte hatte kein Happy End, wie wir es gerne etwas romantisch feiern. König Herodes wollte Jesus umbringen. Deswegen flohen Maria, Josef und Jesus nach Ägypten, wo sie einige Jahre als Flüchtlinge lebten.

Den Gottesdienst bereicherte ein Interview von Vreni Arn mit zwei geflüchteten Frauen. Eine Frau sagte: «Gott ist mir das Wichtigste. Ich brauche ihn immer.» Nach weiteren bekannten Liedern wie «Amen» tauschte man sich beim Apéro weiter aus.

Evangelische Kirchgemeinde Romanshorn-Salmsach

 


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