«Hunger frisst Zukunft»

  06.03.2025 Kirchen, Uttwil , Salmsach, Romanshorn

2025 lanciert Heks (Hilfswerk der evangelischen Kirchen) wie in den vergangenen Jahren zusammen mit dem katholischen Hilfswerk Fastenopfer und dem christkatholischen Werk «Partner sein» die ökumenische Kampagne. Sie hat am Mittwoch, 5. März, begonnen und dauert bis Sonntag, 20. April.

Das diesjährige Thema «Hunger frisst Zukunft» – ist ein eindringlicher Aufruf, die Ursachen von Hunger weltweit zu bekämpfen. Jeder Tag ohne ausreichende Nahrung raubt Menschen die Perspektive auf eine bessere Zukunft. Durch gezielte Projekte und Zusammenarbeit mit lokalen Partnern können nachhaltige Veränderungen und Verbesserungen erreicht werden. Mehr Menschen werden satt und bekommen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Angebote vor Ort
Neu bei den Angeboten vor Ort ist dieses Jahr das «Erzählcafé», eine niederschwellige Möglichkeit, am 4. April um 19 Uhr im Johannestreffli Romanshorn das Thema im Gespräch auf unsere Situation hin umzusetzen. Eine Fastenwoche vom 17.−21. März und der Film «Lion − der lange Weg nach Hause» am 13. März um 19.30 Uhr im Kino Roxy stehen auf dem Programm.

Die Suppentage am Samstag, 8. März, in der evangelischen und am Samstag, 22. März, in der katholischen Kirchgemeinde und der Rosenverkauf in der Alleestrasse und vor der TKB Huebzelg am 29. März sind ebenfalls Bestandteil der ökumenischen Kampagne.

Der ökumenische Eröffnungsgottesdienst findet am 8. März um 18.30 Uhr und am 9. März um 10.15 Uhr in der katholischen Kirche statt. Alle Termine sind bereits mittels eines Flyers an Romanshorner und Salmsacher Haushalte verschickt worden.

Auf der Kampagnenwebsite www.sehenundhandeln.ch kannmansich ebenfalls informieren.

Die Passionszeit lässt besonders aufmerksam werden für Ungerechtigkeit und Leid in der Welt. Sich im Kleinen für Gerechtigkeit und Ausgleich einzusetzen, wirkt nach aussen. Immer wieder.

Solidarität bewahren und umsetzen
Solidarität mit jenen, die sich oft am Rand der Gesellschaft wiederfinden, ist ein Wert, den es heute zu bewahren und umzusetzen gilt. Dafür braucht es Heks und Fastenaktion und alle weiteren kirchlichen Hilfswerke.

Hier ist auch genau der Punkt, wo man sich «einklinken» kann. Eine Spende zugunsten von Heks oder Fastenaktion kommt u. a. den Menschen in den Ländern des globalen Südens zugute. Gerade weil es den Menschen hier in der Schweiz gut geht, kann Solidarität auch über Landes- und Kulturgrenzen hinweg gelebt werden.

«Im Kleinen Grosses bewirken» ist ein Ziel, das sich mit dem Hilfswerk der evangelischen Kirchen Heks von Anfang an verbindet und auch für andere kirchliche Hilfswerke gilt.

Im Gründungsjahr 1946 war es die Aufgabe, der Bevölkerung im bitterarmen Nachkriegseuropa beizustehen. Dann wurde aus der zwischenkirchlichen Wiederaufbauarbeit im Lauf der Jahrzehnte ein weltweites Engagement für eine menschlichere und gerechtere Welt.

Ein Leben in Würde
Menschen in der Schweiz zu unterstützen, steht heute ebenso auf der Agenda wie humanitäre Hilfe für Flüchtlinge. Heks setzt sich für eine gerechte Welt und ein Leben in Würde für alle ein.

Es geht um die Unterstützung von ländlichen Gemeinschaften bei der Sicherung ihrer Lebensgrundlagen. Ebenso ist humanitäre Hilfe durch Nothilfe in Krisenregionen und Unterstützung von Flüchtlingen und Vertriebenen ein Aktionsfeld von Heks. Dabei sind die Kirchen vor Ort häufig wichtige Partner, weil die kirchlichen Gemeinschaften über Verbindungen verfügen und das Vertrauen der Bevölkerung geniessen. «Die Kirchliche Zusammenarbeit (KiZA) ist ein wichtiges Standbein der Auslandarbeit von Heks.» (Quelle: www.Heks.ch/projekte/kirchliche-zusammenarbeit).

Innerhalb der Schweiz ist die Unterstützung von sozial benachteiligten Menschen durch Rechtsberatung und Integrationsprojekte ein wichtiger Bereich des Engagements. Auch diesen Bereich unterstützen die Kirchgemeinden.

So kann auch heute im Kleinen Grosses bewirkt werden. Gemeinsam.

Martina Brendler


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