Intensives Jahr für die Feuerwehr Romanshorn
19.02.2026 Romanshorn: offizielle MitteilungenDie Stützpunktfeuerwehr Romanshorn zieht über ihr Einsatzjahr 2025 Bilanz: Zwar waren weniger Brände zu löschen, doch technische Hilfeleistungen und Elementareinsätze forderten die Einsatzkräfte.
Insgesamt leistete die Feuerwehr rund 1'050 Stunden Einsatzdienst. Kommandant Andreas Dalcher sagt: "Wir konnten alle Einsätze erfolgreich bewältigen und den Menschen schnell helfen – zu allen Tages- und Nachtzeiten."
Trotz etwas geringerer Einsatzstunden sei das Jahr fordernd gewesen: "Wir hatten drei Brände, diverse technische Hilfeleistungen und ein Chemieereignis. Das war zeitintensiv." Im Sommer liefen nach einer Reaktion unbekannter Substanzen Stoffe aus, mehrere Gebäude wurden evakuiert und die kantonale Chemiewehr beigezogen.
Bei den Bränden ging es um kleinere bis mittlere Feuer, etwa eine Fritteuse oder mehrere Fahrzeuge, die Ende Juli nachts brannten.

Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Romanshorn. Bild: Feuerwehr Romanshorn/Raphael Rohner
"Können uns aufeinander verlassen"
Mehrmals verhinderte fachkundiges Personal grösseren Schaden. Etwa im September, als ein Lastwagen bei einer Firma in Brand geriet, in der mehrere Feuerwehrleute arbeiten. Dalcher: "Wir sind auch ohne Uniformen und Feuerwehrautos immer bereit." Auch Wasser beschäftigte die Feuerwehr: An fünf Tagen wurde sie nach Unwettern oder bei geborstenen Leitungen gerufen.
Im Sommer organisierte die Stützpunktfeuerwehr eine Ölwehrübung mit Gemeinden, Seepolizei und Amt für Umwelt. Dalcher ist zufrieden: "Wir können uns aufeinander verlassen." Auch, dass das Feuerwehrjahr ohne Zwischenfälle oder Ausfälle abgeschlossen werden konnte, sei wichtig, so Dalcher.